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1127

1127

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Der Templerorden bekommt die päpstliche Approbation
- 1. Adventsonntag - Bernhard von Clairvaux ernennt Hugo von Payens zum ersten Großmeister des Templer Ordens
- Das Kloster Urspring wird gegründet.

Geboren


- 18. Oktober - Go-Shirakawa, 77. Kaiser von Japan († 1192)
- - Konstanze, Fürstin von Antiochia († 1163)

Gestorben


- 7. Februar - Frau Ava, erste namentlich bekannte deutschsprachige Dichterin (
- um 1060)
- 30. April - Wolfhard von Augsburg (
- 1070), christlicher Einsiedler ko:1127년

Kategorie:1127



Bernhard von Clairvaux

Bernhard von Clairvaux (
- um 1090 auf der Burg Fontaines bei Dijon; † 20. August 1153 in Clairvaux bei Troyes; franz. Bernard) war ein mittelalterlicher Abt, Kreuzzugsprediger und Mystiker. Er war einer der bedeutendsten Mönche des Zisterzienserordens für dessen Ausbreitung über ganz Europa er verantwortlich war. 1174 wurde er heiliggesprochen.

Leben und Wirken

Bernhard war der dritte Sohn des Ritters Tescelin le Roux (der Rotblonde) und seiner Frau Aleth von Montbard. Seine Geschwister waren: Guido, Gerhard, Andreas, Bartholomäus, Nivard, Humbelina. Seine Schulbildung erhielt er in Châtillon-sur-Seine. 1113 trat Bernhard mit ca. 30 Verwandten und Freunden in das 1098 neu gegründete Kloster Cîteaux (von dem sich der Name der Zisterzienser ableitet: frz. Cîteaux - lat. cistercium - dt. Zisterze) südlich von Dijon ein, von wo er bereits zwei Jahre später ausgesandt wurde, um in der westlichen Champagne das Kloster Clairvaux zu gründen (1115). Von dieser Primarabtei des Zisterzienserordens ging eine Erneuerung sowohl des klösterlichen Gemeinschaftslebens als auch der klösterlichen Baukunst aus. Wegen dieser entscheidenden Impulse und aufgrund seiner Bedeutung als Kirchenlehrer wird Bernhard von den Zisterziensern neben den drei Gründervätern des Ordens (Robert von Molesme, Alberich und Stephan Harding) als größter Ordensheiliger verehrt, sein Fest ist am 20. August. Primarabtei Unter Ausnutzung seines diplomatischen Geschicks und seiner Redekunst arbeitete er erfolgreich am Zustandekommen des zweiten Kreuzzuges (1147-1149). Mittels seiner Predigten entfachte er in ganz Europa einen Sturm der Begeisterung für die Kreuzzüge. Für die Kreuzzüge warb er im nördlichen Frankreich, Flandern und der Rheingegend. Ein kurzes Zitat zeigt die rhetorischen Mittel Bernhards: :»Wenn sich dein Vater auf die Schwelle legte, wenn deine Mutter dir die Brust zeigte, die dich genährt, so steige über deinen Vater hinweg, tritt deine Mutter mit Füssen und folge trockenen Auges dem Kreuzesbanner nach. Hier für Christus grausam sein ist die höchste Stufe der Seligkeit.« Das Sterben für den Herrn sah das ritterliche Ideal der Kreuzzüge als höchsten Verdienst. So formulierte Bernhard: :»Ein Ritter Christi tötet mit gutem Gewissen; noch ruhiger stirbt er. Wenn er stirbt nützt er sich selber; wenn er tötet nützt er Christus.« Er bekämpfte die Lehren des Pierre Abaelard. Auch in Dantes Göttlicher Komödie spielt Bernhard von Clairvaux eine wichtige Rolle. Dort führt er Dante auf einem Teil seiner Reise durch das himmlische Paradies. Größte Wertschätzung erfuhr Bernhard von Clairvaux später sogar von Martin Luther, der von ihm sagt: "Ist jemals ein gottesfürchtiger und frommer Mönch gewesen, so war's St. Bernhard, den ich allein viel höher halte als alle Mönche und Pfaffen auf dem ganzen Erdboden."

Nachleben

Bernhards Nachfolger im Amt des Abtes von Clairvaux war Robert von Brügge. Bernhard von Clairvaux wurde im Jahre 1174 heiliggesprochen; sein Gedenktag ist der 20. August. Im Jahr 1830 wurde er zum Kirchenlehrer ernannt.

Literatur


- Sämtliche Werke, 10 Bde., hrsg. v. Gerhard B. Winkler; Tyrolia: Innsbruck, 1990, ISBN 3-7022-17320
- Bredero, Adriaan H.: Bernhard von Clairvaux : zwischen Kult und Historie ; über seine Vita und ihre historische Auswertung, aus dem Niederländ. von Ad Pistorius. Mit einem Geleitwort von Ulrich Köpf, : Steiner : Stuttgart 1996, 270 S., ISBN 3-515-06898-8

Weblinks


-
- [http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/Meyers2/seite/werk/meyers/band/2/seite/0778/meyers_b2_s0778.html#Bernhard%20von%20Clairvaux Bernhard von Clairvaux] im Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl. 1888, Bd. 2, S. 778 f.
- http://www.heiligenlexikon.de/index.htm?BiographienB/Bernhard_von_Clairvaux.htm
-
- http://www.abaelard.de/abaelard/030026bernhard.htm Kategorie:Heiliger Kategorie:Kirchenlehrer Kategorie:Mystiker Kategorie:Katholischer Theologe (12. Jh.) Kategorie:Zisterzienser Kategorie:Abt Kategorie:Mann Kategorie:Geboren 1090 Kategorie:Gestorben 1153 ja:クレルヴォーのベルナルドゥス

Hugo von Payens

Hugo von Payns (bzw. Hugo von Payens oder Hugues de Payns) (
- um 1080 in Payens, Frankreich, † 24. Mai 1136) wurde vermutlich um 1080 im Ort Payens in der Champagne auf dem linken Seineufer - etwa zehn Kilometer von Troyes entfernt - geboren. Er ist die treibende Kraft bei der Gründung des Templerordens und dessen erster Großmeister. Über Payns existieren nur wenige gesicherte Fakten. Er gehörte zum mittleren französischen Adel, war Herr von Montigny-Lagesse und hatte Besitzungen im Gebiet von Tonnerre. Er nahm am ersten Kreuzzug 1096 - 1099 nach Jerusalem teil (wahrscheinlich im Heer von Gottfried von Bouillon) und kehrte um 1100 wieder nach Frankreich zurück. Zwischen 1104 und 1114 begleitete er Graf Hugo van der Champagne als Pilger nach Jerusalem und ließ sich dort nieder. Zwischen 1118 und 1119 gründete er dort den Templerorden. Er hatte einen Sohn, Thibauld (Theobald), der später Abt des Klosters St. Colombe in Troyes wurde. Siehe auch: Liste der Großmeister im Artikel Templerorden Kategorie:Templer Kategorie:Franzose Kategorie:Mann Kategorie:Geboren 1080 Kategorie:Gestorben 1136

Kategorie:Geboren 1127



Go-Shirakawa

Kaiser Go-Shirakawa (jap. 後白河天皇 Go-Shirakawa-tennō;
- 18. Oktober 1127; † 26. April 1192) war der 77. Kaiser von Japan (23. August 11555. September 1158). Sein Eigenname war Masahito (雅仁). Nach seiner Regierungsszeit nannte man ihn Go-Shirakawa-in (後白河院) oder Go-Shirakawa Hōō (後白河法皇). Er war ein Sohn des Kaisers Toba und Vater der Kaiser Nijō und Takakura. Die Kaiser Rokujō, Antoku und Go-Toba waren seine Enkel. Sein Vater Toba begründete die Klosterherrschaft. Nachdem Toba 1156 starb, wurde Go-Shirakawa der wirkliche Herrscher von Japan. Er teilte die Macht mit dem Taira-Klan in der Hōgen-Rebellion. Nachdem er den Thron seinem Sohn Rokujō übergab, blieb er aber der faktische Herrscher. Er führte eine Klosterherrschaft bis zu seinem Tode 1192. Kategorie:Mann Kategorie:Kaiser (Japan) Kategorie:Geboren 1127 Kategorie:Gestorben 1192 ja:後白河天皇

1192

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 28. April - Konrad von Montferrat, König von Jerusalem, wird in Tyros von zwei Assassinen ermordet
- 21. Dezember - Richard Löwenherz wird kurz vor Weihnachten auf dem Rückweg vom dritten Kreuzzug in Wien von Leopold von Österreich gefangengenommen
- Beginn der Shogun-Herrschaft in Japan durch Minamoto no Yoritomo (Kamakura-Shōgunat).
- Schlacht von Tarain an der "Pforte von Delhi": die Moslems siegen über die Rajputen Prithvirajas III. und setzen sich dauerhaft in Nordindien fest.

Geboren


- Juliana von Lüttich, Chorfrau und Mystikerin (
- um 1192; † 5. April 1258)

Gestorben


- 26. April - Go-Shirakawa, 77. Kaiser von Japan (
- 1127)
- 28. April - Konrad von Montferrat, König von Jerusalem (
- um 1146)
- 25. August - Wichmann von Seeburg, Erzbischof von Magdeburg seit 1152 (
- vor 1116) ko:1192년

Fürstentum Antiochia

Das Fürstentum Antiochia in Syrien und Teilen der heutigen Türkei war einer der Kreuzfahrerstaaten, die während des Ersten Kreuzzugs entstanden. Ersten Kreuzzugs

Gründung

Als Balduin von Boulogne und Tankred von Tiberias sich in Kleinasien vom Hauptheer absetzten, um die Grafschaft Edessa zu gründen, zog dieses weiter nach Süden zur Belagerung Antiochias. Bohemund von Tarent kommandierte die Belagerung, die im Oktober 1097 begann. Die Stadt war mit ihren mehr als 400 Türmen fast uneinnehmbar. Die Belagerung dauerte den Winter durch, Hungersnot brach unter den Kreuzfahrern aus, die oft gezwungen waren, ihre eigenen Pferde zu essen – oder auch, der Legende nach, ihre verstorbenen Kameraden. Die Stadt fiel durch Verrat in die Hand der Kreuzritter: Bohemund gelang es, eine Wache in einem der Türme, einen früheren Christen namens Firuz, dazu zu überreden, ihnen die Tore zu öffnen. Am 3. Juni 1098 stürmten sie die Stadt, dem Sturm folgte ein Massaker an der muslimischen Bevölkerung, sowie nur vier Tage später die nächste Belagerung: ein muslimisches Heer aus Mosul unter der Führung Kerbogas traf ein und umzingelte nun seinerseits die Christen in der Stadt. Alexios I. Komnenos, der byzantinische Kaiser, der auf dem Weg war, um die Kreuzfahrer zu unterstützen, machte kehrt, als er die Nachricht erhielt, die Stadt sei wieder verloren gegangen. Die Kreuzritter hielten der Belagerung jedoch mit Hilfe des Mystikers Peter Bartholomäus stand. Peter behauptete, einen Besuch des Apostels Andreas erhalten zu haben, der ihn informierte, dass die Heilige Lanze, die Jesus am Kreuz durchbohrt habe, in Antiochia sei – die Kathedrale St. Peter wurde ausgegraben und die Lanze von Peter selbst gefunden. Obwohl Peter sie höchstwahrscheinlich selbst dort hinterlegt hatte (selbst der päpstliche Legat Adhemar de Monteil, Bischof von Le Puy-en-Velay ging davon aus), half der Fund dabei, die Moral der Kreuzfahrer zu heben. Mit der neu entdeckten Reliquie an der Spitze marschierte Bohemund aus der Stadt, um sich Kerboga zu stellen, der wunderbarerweise geschlagen wurde – mit Hilfe einer Armee von Heiligen, die – den Erzählungen der Kreuzfahrer folgend – erschienen, um ihnen auf dem Schlachtfeld zur Seite zu stehen. Nach dem Sieg gab es eine lange Diskussion zu der Frage, wer die Stadt beherrschen solle. Bohemund und die übrigen italienischen Normannen setzten sich durch, und Bohemund nahm den Titel eines Fürsten an. Anders als Balduin in Edessa, der bereits in Frankreich ein Graf war, führte Bohemund keinen entsprechenden Titel, was aber der Gründung bei des Fürstentums nicht hinderlich war. Bei einer Epidemie unbekannter Art, die sich in dieser Zeit im Feldlager ausbreitete, kam Adhemar von Le Puy ums Leben.

Frühe Geschichte

Bohemund wurde im Jahr 1100 in einer Schlacht gegen die Danischmenden gefangen genommen, woraufhin seine Neffe Tankred zum Regenten von Antiochia ernannt wurde. Tankred erweiterte das Herrschaftsgebiet des Fürstentums, indem er die Städte Tarsus und Latakia dem Byzantinischen Reich abnahm. Bohemund wurde 1103 freigelassen und reiste 1105 nach Italien, ließ dabei Tankred erneut als Regent zurück, um frische Truppen anzuwerben, mit denen er 1107 die Byzantiner von Westen aus angriff. Er wurde 1108 bei Dyrrhachium geschlagen und von Alixios I. gezwungen, den Vertrag von Devol zu unterzeichnen, der Antiochia nach Bohemunds Tod zum byzantinischen Vasallenstaat machen sollte - Bohemund hatte bereits bei seinem Aufenthalt in Konstantinopel 1097 zugesagt, alles zurückeroberte Land dem Kaiser zurückzugeben. Nach seiner Rückkehr nach Antiochia kämpfte er mit Balduin und Joscelin aus der Grafschaft Edessa gegen Aleppo, wobei Balduin und Joscelin gefangen genommen wurden, woraufhin Tankred auch hier Regent wurde. Bohemund kehrte erneut nach Italien zurück, wo er 1111 starb. Alexios forderte nun Tankred auf, das Fürstentum an Byzanz zurückzugeben, Tankred hingegen, der der einzige Anführer des Kreuzzugs war, der 1097 den Eid in Byzanz nicht geleistet hatte (die anderen hatten zwar geschworen, hielten sich aber nicht daran), weigerte sich mit Rückendeckung aus Tripolis und Jerusalem. Tankred starb 1112, ihm folgte Bohemund II. unter der Regentschaft von Tankreds Neffen Roger von Salerno, der 1113 einen Angriff der Seldschuken zurückschlug. Am 27. Juni 1119 wurde Roger in der Schlacht von Ager Sanguinis getötet. Antiochia wurde nun ein Vasallenstaat Jerusalems mit Balduin II. als Regent bis 1126 (obwohl Balduin in dieser Zeit lange in Gefangenschaft in Aleppo war). Bohemund II. regierte nur vier Jahre selbst, und hinterließ das Fürstentum 1131 seiner jungen Tochter Konstanze; Balduin II. übernahm erneut die Regentschaft, starb aber selbst kurze Zeit später, und gab die Herrschaft an Fulko weiter. 1136 heiratete Konstanze zehnjährig den 36jährigen Raimund von Poitiers. Raimund griff, wie seine Vorgänger, die byzantinische Provinz Kilikien an. Diesmal jedoch schlug der Kaiser, Johannes II. Komnenos, zurück. Er tauchte 1138 vor Antiochia auf und zwang Raimund den Treueid ab, wurde dann aber durch einen von Joscelin II. von Edessa angestachelten Aufstand zum Rückzug genötigt. Johannes plante weiterhin die Eroberung aller Kreuzfahrerstaaten, starb jedoch bereits 1142.

Byzantinische und armenische Kontrolle

Nach dem Fall Edessa 1144 wurde Antiochia während des Zweiten Kreuzzugs von Nur ad-Din angegriffen. Der Osten des Fürstentums ging zum großen Teil verloren, Raimund wurde in der Schlacht von Inab 1149 getötet. Balduin III. von Jerusalem wurde nun Regent für Raimunds Witwe Konstanze bis 1153, als sie Rainald von Chatillon heiratete. Auch Rainald begann unmittelbar darauf einem Krieg mit Byzanz, indem er Zypern überfiel und ausplünderte, während die Templer und die Armenier die byzantinischen Besitzungen in Kilikien angriffen. Er schloss 1158 Frieden mit Manuel I. Komnenos, der ihm Jahr darauf nach Antiochia kam, um die Herrschaft im Fürstentum persönlich an sich zu nehmen. Rainald wurde auf einem Raubzug in den Anti-Taurus 1160 von Madsch-ed-Din, dem Statthalter von Aleppo, einem Gefolgsmann von Nur ad-Din von Damaskus gefangen genommen, die Regentschaft ging auf den lateinischen Patriarchen von Antiochia, Aimery von Limoges (1139-1193), einem alten Gegner Rainalds, über. Rainald wurde erst 1176 freigelassen und kehrte nicht wieder in die Stadt zurück. In der Zwischenzeit heiratete Manuel Komnenos Konstanzes Tochter Maria, aber da Konstanze nur nominell Herrscherin Antiochias war, wurde sie 1163 ab- und durch ihren Sohn Bohemund III. ersetzt, der wiederum im folgenden Jahr von Nur ad-Din gefangen genommen wurde. Der Orontes wurde nur zum Grenzfluss zwischen Antiochia und Aleppo bestimmt. Bohemund III. kehrte 1165 zurück, heiratete eine von Manuels Nichten und wurde veranlasst, in der Stadt auch einen griechisch-orthodoxen Patriarchen zu installieren. Mit Hilfe der Flotten italienischer Stadtstaaten überlebte Antiochia Saladins Angriff auf das Königreich Jerusalem 1187. Weder Antiochia noch Tripolis nahmen am Dritten Kreuzzug teil, obwohl die Reste von Friedrich Barbarossas Arme 1190 kurz in Antiochia Rast machte, um den Kaiser zu begraben. Bohemunds zweiter Sohn Bohemund wurde nach der Schlacht bei Hattin Graf von Tripolis, Bohemunds ältester Sohn Raimund heiratete 1194 eine Prinzessin aus dem Königreich Kleinarmenien und starb 1200, Bohemund III. selbst im Jahr darauf. Sein Tod führte zu einem Kampf um die Vorherrschaft zwischen Antiochia, vertreten durch seinen Sohn Bohemund IV. und Kleinarmenien, vertreten durch seinen Enkel Raimund II.. Bohemund IV. übernahm die Regierung 1207, Raimund regierte kurz von 1216 bis 1219. Bohemund IV. starb 1233 und Antiochia, nun von dessen Sohn Bohemund V. regiert, spielte beim Fünften Kreuzzug keine Rolle mehr, ebenso wenig bei den Versuchen Friedrichs II. (Sechster Kreuzzug) und Ludwigs IX. (Siebter Kreuzzug), Jerusalem zurückzuerobern.

Untergang des Fürstentums

1254 heiratete Bohemund VI. Sibylla (Sabel), eine armenische Prinzessin, wodurch der Machtkampf zwischen den beiden Staaten beendet wurde, obwohl zu dieser Zeit die Armenier mächtiger und Antiochia nur noch ein Vasallenstaat war. Beide wurden im Konflikt zwischen den Mameluken und den Mongolen hinweggefegt; als die Mongolen 1260 in der Schlacht von Ain Djalut geschlagen wurden, begann Sultan Baibars, Antiochia zu bedrohen, das – als armenischer Vasall – die Mongolen unterstützt hatte. Baibars eroberte die Stadt schließlich 1268, und das gesamte nördliche Syrien ging danach schnell ebenfalls verloren. 23 Jahre später wurde Akko erobert, womit die Kreuzfahrerstaaten zu existieren aufgehört hatten.

Geographie und Demographie

Das Fürstentum Antiochia war, auch in seiner größten Ausdehnung, wesentlich kleiner als Edessa und Jerusalem. Es erstreckte sich und um die Nordostecke des Mittelmeers, grenzte an die Grafschaft Tripolis im Süden, Edessa im Osten und das Byzantinische Reich beziehungsweise das Königreich Kleinarmenien im Nordwesten. Es hatte im 12. Jahrhundert etwa 20.000 Einwohner, zumeist Armenier und griechisch-orthodoxe Christen und wenigen Muslimen außerhalb der Stadt. Außer den Kreuzfahrern selbst gab es nur wenig katholische Christen, auch als der Stadt 1100 das lateinische Patriarchat gegeben wurden.

Fürsten von Antiochia, 1098-1268


- Bohemund I. 1098 - 1111
- Tankred von Tiberias, Regent, 1100 - 1103; 1105 - 1112
- Bohemund II. 1111 - 1130
- Roger von Salerno, Regent, 1112 - 1119
- Balduin II. von Jerusalem, Regent, 1119 - 1126; 1130 - 1131
- Konstanze 1130 - 1163
- Fulko von Jerusalem, Regent, 1131 - 1136
- Raimund von Poitiers 1136 - 1149
- Rainald von Chatillon 1153 - 1160
- Bohemund III. 1163 - 1201
- Bohemund IV 1201 - 1216
- Raimund II. Ruben 1216 - 1219
- Bohemund IV. (wieder eingesetzt) 1219 - 1233
- Bohemund V. 1233 - 1252
- Bohemund VI. 1252 - 1268 Zur Genealogie der Fürsten von Antiochia siehe Hauteville (Familie) und Poitou

Stammbaum der Fürsten von Antiochia

Bild:AntiochPrinces.png Antiochia, Fuerstentum ja:アンティオキア公国

Kategorie:Gestorben 1127



7. Februar

Der 7. Februar ist der 38. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 327 Tage (in Schaltjahren 328 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 457 - Leo I. wird Kaiser des Oströmischen Reiches.
- 1311 - Johann der Blinde wird König, seine Frau Eliška Přemyslovna Königin von Böhmen.
- 1637 - Ende der großen Tulpenmanie in Holland.
- 1971 - In der Schweiz wird bei einer Stimmbeteiligung von 58 % mit 66 % Ja-Stimmen das Stimm- und Wahlrecht für Frauen auf Bundesebene eingeführt. In den Kantonen Freiburg, Zug, Schaffhausen und Aargau wird das Frauenstimmrecht in Kantons- und Gemeindeangelegenheiten von den Stimmbürgern ebenfalls angenommen.
- 1974 - Grenada erhält seine Unabhängigkeit von Großbritannien. Eric M. Gairy wird Premierminister.
- 1986 - Betty Mahmoody und ihre Tochter kommen in Michigan (USA) an, nach einer anderthalb jährigen Geiselnahme durch ihren Mann und Vater in Teheran (Iran). Später erscheint ihr Bestseller „Nicht ohne meine Tochter“ und der gleichnamige Film mit Sally Field.
- 1991 - Haitis erster demokratisch gewählter Präsident Jean-Bertrand Aristide wird vereidigt.
- 1992 - Der Vertrag von Maastricht wird unterzeichnet. Er entwickelt die Europäische Gemeinschaft zur Europäischen Union weiter.
- 1996 - Letsie III. wird als Staatspräsident von Lesotho vereidigt.
- 1999 - Zwischen Eritrea und Äthiopien entbrennt ein neuer Grenzstreit, der zwei Tage später zu einem offenen Krieg führt.
- 1999 - Tod König Husseins von Jordanien
- 1999 - Kronprinz Abdullah II. wird nach dem Tod seines Vaters König von Jordanien.
- 2001 - Ariel Sharon wird Ministerpräsident von Israel
- 2001 - Bahrain. Emir Hamad Ibn Isa Al-Khalifah amnestiert erneut politische Gefangene.

Wirtschaft


- 1637 - Tulpencrash in Alkmaar Niederlande, erster "Börsencrash" der Geschichte
- 1871 - James Beall Morrison, ein US-amerikanischer Zahnarzt, lässt sich seine Tretbohrmaschine patentieren.

Wissenschaft und Technik


- 1999 - Start der NASA-Sonde Stardust zur Erforschung von Kometen.

Kultur


- 1662 - Uraufführung der Oper Der verliebte Herkules von Francesco Cavalli in Paris
- 1725 - Uraufführung des Singspiels Bretislaus, oder Die siegende Beständigkeit von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
- 1792 - "Il matrimonio segreto" (Die heimliche Ehe), eine komische Oper in zwei Akten von Domenico Cimarosa, ist bei der Uraufführung am Wiener Hofburgtheater so erfolgreich, dass sie noch am selben Abend neuerlich aufgeführt werden muss.
- 1832 - Uraufführung der Oper I Normanni a Parigi von Saverio Mercadante in Turin.
- 1860 - Uraufführung der Oper Hrabina (Die Gäfin) von Stanislaw Moniuszko in Warschau.
- 1898 - Émile Zola wird aufgrund eines offenen Briefes, in dem er der Justiz Irrtümer bei der Verurteilung von Alfred Dreyfus vorwirft, wegen Verleumdung angeklagt.
- 2001 - In Berlin werden die Internationalen Filmfestspiele eröffnet.

Religion


- 1497 - Nach einer flammenden Predigt von Girolamo Savonarola werden in Florenz unzählige Luxusgegenstände und Kulturgüter verbrannt.
- 1550 - Kardinal Giovanni Maria del Monte, Konzilspräsident in Trient und Bologna, wird auf dem Konklave in Rom zum Papst gewählt und nimmt den Namen Julius III. an.

Katastrophen


- 1962 - Beim Grubenunglück von Luisenthal im saarländischen Völklingen kommen bei einer Kohlenstaubexplosion 299 Bergleute ums Leben.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1997 - Der britische Boxer Lennox Lewis gewinnt den WBC-Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Oliver McCall im Hilton Hotel, Las Vegas, durch technischen KO.

Geboren


- 1478 - Thomas Morus, englischer Politiker und Humanist ("Utopia")
- 1693 - Anna Iwanowna, russische Zarin ab 1730
- 1733 - Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg, österreichischer frühklassizistischer Architekt
- 1791 - Ernst Alban, Augenarzt, dann Maschinenbauer und Pionier des Dampfmaschinenbaus
- 1800 - Theodor von Zwehl, Staatsminister des Inneren und Regierungspräsident vom Regierungsbezirk Oberfranken
- 1805 - Louis A. Blanqui, französischer Revolutionär
- 1809 - Frederik Paludan-Müller, dänischer Schriftsteller
- 1812 - Charles Dickens, englischer Schriftsteller ("Oliver Twist")
- 1823 - Richard Genée, deutscher Komponist
- 1824 - William Huggins, britischer Astronom
- 1825 - Karl August Möbius, Zoologe und Ökologe
- 1842 - Alexandre Ribot, französischer Politiker
- 1870 - Alfred Adler, österreichisch-jüdischer Psychologe und Nervenarzt
- 1871 - Wilhelm Stenhammar, schwedischer Komponist, Pianist und Dirigent
- 1875 - Walter Courvoisier, schweizer Komponist
- 1883 - Eubie Blake, US-amerikanischer Pianist und Komponist
- 1885 - Hugo Sperrle, deutscher Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1885 - Sinclair Lewis, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1888 - Lothar van Gogh, niederländischer Fußballspieler
- 1889 - Harry Nyquist, amerikanischer Physiker
- 1894 - Maria Dietz, deutsche Politikerin und MdB
- 1896 - Jacob Paludan, dänischer Schriftsteller
- 1896 - Thomas Holenstein, Schweizer Politiker
- 1897 - Ernst Kloss, deutscher Kunsthistoriker
- 1897 - Richard Hammer, deutscher Politiker und MdB
- 1902 - Wilhelm Kling, KPD-Funktionär und Mitarbeiter im Politbüro des ZK des SED in der DDR
- 1904 - Ernst Ginsberg, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 1905 - Paul Nizan, französischer Schriftsteller
- 1905 - Ulf von Euler, schwedischer Mediziner und Neurochemiker
- 1906 - Henry Pu Yi, war der letzte Kaiser Chinas
- 1906 - Oleg Antonow, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1909 - Hélder Câmara, war Erzbischof von Olinda und Recife
- 1909 - Wilhelm Freddie, dänischer Maler und Graphiker
- 1909 - Dom Hélder Câmara, brasilianischer Erzbischof
- 1910 - Elisabeth Reichelt, Kammersängerin, Koloratursopranistin
- 1910 - Max Bense, deutscher Philosoph, Schriftsteller und Publizist
- 1911 - Rudolf Raftl, deutscher und österreichischer Fußballspieler
- 1912 - Matthias Heidemann, deutscher Fußballspieler
- 1914 - Max Seither, deutscher Politiker und MdB
- 1915 - Georges-André Chevallaz, Schweizer Politiker
- 1925 - Herbert Eisenreich, österreichischer Schriftsteller und Erzähler
- 1925 - Marius Constant, rumänisch-französischer Komponist und Dirigent
- 1927 - Juliette Gréco, französische Sängerin
- 1927 - Laurie Johnson, britischer Filmmusik-Komponist
- 1929 - Alejandro Jodorowsky, chilenischer Regisseur, Schauspieler und Autor
- 1931 - Holger Börner, Ministerpräsident des Landes Hessen
- 1932 - Anton Schlembach, Bischof des Bistums Speyer
- 1933 - Warren Smith, US-amerikanischer Sänger
- 1934 - Earl King, US-amerikanischer Musiker
- 1934 - Edward Fenech Adami, maltesischer Politiker und Präsident
- 1934 - Ernst Grissemann, österreichischer Moderator
- 1934 - King Curtis, US-amerikanischer Musiker
- 1935 - Heinz Czechowski, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Doris Gercke, deutsche Krimi-Schriftstellerin
- 1937 - Wendelin Weingartner, österreichischer Politiker, Landeshauptmann von Tirol
- 1939 - Hermann Lause, deutscher Schauspieler
- 1943 - Harvey Herskowitz, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Peter Carey, australischer Romanschriftsteller
- 1945 - Fredric Kroll, amerikanischer Komponist und Schriftsteller
- 1946 - Laurence Scott, britischer Musiker
- 1947 - Jürgen Türk, deutscher Politiker und MdB
- 1947 - Ruth Aspöck, österreichische Schriftstellerin
- 1948 - Josef Ackermann, Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG
- 1949 - Alan Lancaster, britischer Musiker
- 1949 - Stoney Browder, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Marilyn Cochran, US-amerikanische Skirennläuferin
- 1953 - Marianne Hartl, deutsche Moderatorin und Sängerin (Marianne und Michael)
- 1954 - Dieter Bohlen, deutscher Musikproduzent und Musiker
- 1955 - Alban Nikolai Herbst, deutscher Fantast
- 1960 - Klaus J. Behrendt, deutscher Fernsehschauspieler
- 1960 - James Spader, US-amerikanischer Schauspieler
- 1962 - David Bryan, Keyboarder in der Band Bon Jovi
- 1962 - Garth Brooks, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1966 - Claudia Nolte, deutsche Politikerin
- 1966 - Kristin Otto, frühere Schwimmsportlerin der DDR
- 1966 - Monika Weber, , deutsche Florettfechterin
- 1978 - Ashton Kutcher, US-amerikanischer Schauspieler und Showmoderator
- 1978 - David Aebischer, schweizerischer Eishockeyspieler
- 1979 - Florian Eckert, deutscher Skirennläufer
- 1983 - Christian Klien, österreichischer Formel-1-Pilot

Gestorben


- 999 - Boleslav II., Herzog von Böhmen
- 1045 - Go-Suzaku, 69. Kaiser von Japan (1036 - 1045)
- 1127 - Frau Ava, erste namentlich bekannte deutschsprachige Dichterin
- 1318 - Robert von Clermont, Stammvater der königlichen Linie des Hauses Bourbon
- 1529 - Baldassare Castiglione, Höfling, Diplomat und Schriftsteller
- 1603 - Bartholomäus Sastrow, deutscher Schriftsteller
- 1609 - Ferdinand I., Großherzog von Toskana und Kardinal
- 1611 - Ruprecht von Eggenberg, österreichischer Feldherr
- 1626 - Wilhelm V., Herzog von Bayern von 1579 bis 1597
- 1652 - Philipp Christoph von Sötern, Bischof von Speyer, Erzbischof und Kurfürst von Trier
- 1661 - Georg Pauli-Stravius, Weihbischof in Köln
- 1799 - Qianlong, chinesischer Kaiser von 1735-1796
- 1801 - Daniel Chodowiecki, deutscher Grafiker und Illustrator
- 1801 - Daniel Nikolaus Chodowiecki, deutscher Kupferstecher, Grafiker und Illustrator des 18. Jahrhunderts.
- 1837 - Gustav IV. Adolf, König von Schweden von 1792 bis 1809
- 1866 - Eduard Blösch, konservativer Schweizer Politiker
- 1871 - Heinrich Steinweg, deutsch-US-amerikanischer Klavierbauer
- 1878 - Giovanni Maria Mastai-Ferretti, Papst von 1846 bis 1878
- 1878 - Pius IX., Papst
- 1885 - August Reinsdorf, Freiheitskämpfer
- 1897 - Galileo Ferraris, italienischer Ingenieur und Physiker
- 1901 - Oskar Schlömilch, deutscher Mathematiker
- 1903 - James Glaisher, englischer Meteorologe und Aeronaut
- 1904 - Emil Rosenow, deutscher Schriftsteller
- 1910 - Josef Schöffel, österreichischer Journalist und Politiker
- 1923 - Albert Vater, sozialdemokratischer Politiker und Mitbegründer der KPD in Magdeburg
- 1935 - Otto Lenel, deutscher Rechtshistoriker
- 1944 - Ignaz Rohr, deutscher Neutestamentler
- 1944 - Robert Ezra Park, US-amerikanischer Soziologe
- 1952 - Rudolf Hans Bartsch, österreichischer Schriftsteller
- 1959 - Guitar Slim, US-amerikanischer Musiker
- 1960 - Igor Kurtschatow, sowjetischer Physiker
- 1960 - Igor Wassiljewitsch Kurtschatow, sowjetischer Physiker
- 1962 - Clara Nordström, schwedische Schriftstellerin
- 1963 - Conrad Ramstedt, deutscher Mediziner
- 1964 - Flaminio Bertoni, italienischer Designer, Bildhauer und Architekt
- 1964 - Hermann Kees, deutscher Ägyptologe
- 1969 - Alma Rogge, deutsche Schriftstellerin
- 1971 - Emy Roeder, Bildhauerin und Zeichnerin
- 1979 - Josef Mengele, Arzt im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz
- 1981 - Hermann Esser, Funktionär der NSDAP
- 1981 - Paul Mattick, deutscher Kommunist und politischer Schriftsteller
- 1985 - Matt Monro, britischer Sänger
- 1990 - Alan J. Perlis, US-amerikanischer Informatiker
- 1991 - Otto Friedrich Bollnow, Philosoph, Pädagoge
- 1991 - Otto Kuss, katholischer Theologe
- 1994 - Witold Lutosławski, polnischer Komponist und Dirigent
- 1996 - Boris Alexandrowitsch Tschaikowski, russischer Komponist
- 1999 - Hussein II., von 1952 bis 1999 König von Jordanien
- 2000 - Dave Peverett, britischer Rockmusiker
- 2001 - Anne Morrow Lindbergh, US-amerikanische Flugpionierin
- 2001 - Dale Evans, Schauspielerin und Sängerin
- 2001 - Maurice Zermatten, Schweizer Schriftsteller
- 2002 - Jack Fairman, Autorennfahrer
- 2003 - Augusto Monterroso, guatemaltekischer Schriftsteller
- 2003 - Max Scheler, deutscher Bildjournalist
- 2004 - Rolf Pohle, Terrorist der Rote Armee Fraktion (RAF) in Deutschland
- 2005 - Atli Pætursson Dam, färöischer Politiker
- 2005 - Nedzad Botonjic, slowenischer Fußballspieler
- 2005 - Paul Rebeyrolle, französischer Maler

Feier- und Gedenktage

Siehe auch

:6. Februar - 8. Februar :7. Januar - 7. März :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0207 ja:2月7日 ko:2월 7일 simple:February 7 th:7 กุมภาพันธ์

Frau Ava

Frau Ava (
- um 1060; † 7. Februar 1127 in Kleinwien bei Göttweig) war die erste namentlich bekannte deutschsprachige Dichterin. Frau Ava war verheiratet und hatte zwei Söhne: Hartmann und Heinrich, die wahrscheinlich Geistliche waren und der Mutter bei ihren religiösen Dichtungen halfen. Nach dem Tode ihres Mannes lebte sie als Klausnerin ("inclusa") in der niederösterreichischen Benediktinerabtei Göttweig, gegenüber Krems, oder des Stiftes Melk. Frau Ava verarbeitete in ihrer Dichtung die Kommentare von Beda, Hrabanus Maurus und Alkuin, Adsos "Libellus de Antichristo" oder seine lateinische Quelle und andere. Die Gedichte bilden eine Einheit mit dem Thema: Werden, Wirken und Ende der christlichen Kirche. Mehrere Nekrologien vermelden ihren Tod, was auf ihre überregionale Bedeutung schließen lässt. In Klein-Wien wird heute noch ein Wohnturm "Avaturm" genannt. Die Kirche St. Blasien in Klein-Wien steht ziemlich sicher noch an der Stelle der kleinen Kapelle, die sich dort zur Zeit der Frau Ava befand. Am Schluss ihres Gedichts "Das Jüngste Gericht" nennt sie ihren Namen und berichtet von ihren beiden Söhnen: :Dizze buoch dihtôte zweier chinde muoter. :diu sageten ir disen sin. michel mandunge was under in. :der muoter wâren diu chint liep, der eine von der werlt sciet. :nu bitte ich iuch gemeine, michel unde chleine, :swer dize buoch lese, daz er sîner sêle gnâden wunskende wese. :unde dem einen, der noch lebet unde der in den arbeiten strebet, :dem wunsket gnâden und der muoter, daz ist AVA.

Werke


- "Johannes"
- "Leben Jesu" mit einem abschließenden Teil über "Die 7 Gaben des Heiligen Geistes" (Vorauer Handschrift)
- "Antichrist" (Vorauer Handschrift)
- "Das Jüngste Gericht" (Vorauer Handschrift)

Literatur


- Lene Mayer-Skumanz: Frau Ava. - Wien : Dachs-Verlag, 2002, ISBN 3-85191-257-8
- Kurt Schochs (Hrsg.): Die Dichtungen der Frau Ava. - Graz : ADEVA, 1986. - ISBN 3-201-01312-9
- Fundgruben für die Geschichte deutscher Sprache und Literatur, Hrsg.: H. Hoffmann, Breslau 1830
- Deutsche Gedichte des 11. und 12. Jahrhunderts, Hrsg.: J. Diemer, Wien 1849
- Die Gedichte der Ava, Hrsg.: P. Piper, ZfdPh 19, 1887
- Die Dichtungen der Frau Ava, Hrsg.: F. Maurer, Tübingen 1966
- Die Dichtungen der Frau Ava, Hrsg.: K. Schacks, Graz 1986
- Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikons Band I (1990) Spalte 306 Autor: Friedrich Wilhelm Bautz, ISBN 3-88309-013-1 siehe auch: Frau Ava Literaturpreis

Weblinks


- (inkl. Literaturangaben{Personendaten| NAME=Ava, Frau |ALTERNATIVNAMEN= |KURZBESCHREIBUNG=erste namentlich bekannte deutschsprachige Dichterin |GEBURTSDATUM=um 1060 |GEBURTSORT= |STERBEDATUM=7. Februar 1127 |STERBEORT=Kleinwien bei Göttweig


1060

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


-

Geboren


- um 1060 - Gottfried von Bouillon († 1100)
- um 1060 - Frau Ava († 1127)

Gestorben


- 4. August - Heinrich I. (Frankreich), König von Frankreich von 1031 bis 1060 (
- 1008) ko:1060년

30. April

Der 30. April ist der 120. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 121. in Schaltjahren) - somit bleiben 245 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1789 - George Washington wird als erster US-Präsident vereidigt
- 1803 - Der Kauf Louisianas von der Republik Frankreich verdoppelt das Territorium der USA (Louisiana Purchase).
- 1812 - Louisiana tritt als 18. Bundesstaat den USA bei.
- 1914 - in der Republik China gibt eine neue Verfassung Yüan große Macht.
- 1916 - Deutschland führt als weltweit erstes Land die Sommerzeit ein.
- 1925 - Als Nachfolger des verstorbenen Sozialdemokraten Friedrich Ebert tritt der frühere Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg das Amt des deutschen Reichspräsidenten an.
- 1945 - Die Rote Armee hisst die sowjetische Fahne auf dem Berliner Reichstagsgebäude - Eva und Adolf Hitler nehmen sich im Führerbunker das Leben.
Die Amerikanische Armee befreit die ehemalige "Hauptstadt der Bewegung", München.
- 1963 - Die Fehmarnsundbrücke, die die Ostseeinsel Fehmarn mit dem Festland verbindet, wird nach drei Jahren Bauzeit feierlich durch Bundespräsident Heinrich Lübke und den dänischen König Frederik IX. eröffnet.
- 1974 - Hinrichtung der 19-jährigen Leyla Kassim und vier weiterer Studenten nach schweren Folterungen wegen "Begünstigung und Gutheißung der separatistischen Bestrebungen" in Südkurdistan. Südkurdistan
- 1975 - Der Fall von Saigon an den Vietcong markiert das Ende des Vietnamkrieges. Die Opferzahlen sind gewaltig: fast 1 Million vietnamesische Kämpfer, über 2 Mill.Zivilisten, 58.000 US-Soldaten (von 540.000; Angaben 2005).
- 1980 - Beatrix von Oranien-Nassau wird Königin der Niederlande und folgt damit ihrer Mutter Juliana von Oranien-Nassau.
- 1981 - Deutschland. Bundeskanzler Helmut Schmidt zu Besuch in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
- 1987 - In Finnland wird Harri Holkeri Ministerpräsident.
- 1991 - Das letzte von ca. 3 Mio. Trabant-Autos in Zwickau wird hergestellt.
- 1995 - Die BohrinselBrent Spar“ wird von Greenpeace-Aktivisten besetzt um die Versenkung in der Nordsee zu verhindern.
- 1999 - Kambodscha erhält die Vollmitgliedschaft in der ASEAN (Assoziation südostasiatischer Staaten)
- 1999 - Militärputsch auf den Komoren. Die Regierung wird aufgelöst
- 2002 - Parlamentswahlen in Albanien. Präsident wurde Servet Pellumbi
- 2002 - London, Großbritannien. Beginn der Feierlichkeiten zum 50jährigen Thronjubiläum von Königin Elizabeth II..
- 2003 - Burundi. Domitien Ndayizeye wird Staatspräsident.
- 2005 - In Hanoi wird das 30-jährige Ende des Vietnamkrieges mit einer großen Militärparade begangen.

Wirtschaft


- 1825 - Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Leipzig wird gegründet.

Wissenschaft und Technik


- 1822 - In Rotherhithe/England wird das erste Dampfschiff mit einem Stahlrumpf fertiggestellt.
- 1897 - der britische Physiker Joseph John Thomson entdeckt das Elektron.
- 1904 - Christian Hülsmeyer erhält das Patent auf sein Telemobiloskop, einem Vorläufer des Radars.
- 1927 - Johann Heinrich Schultz stellt das autogene Training erstmals vor.
- 1993 - Das WWW, das heutige multimediale Internet, (auf HTML-Grundlage) wird zur allgemeinen Benutzung weltweit freigegeben.

Kultur


- 1781 - Uraufführung der Oper Der Rauchfangkehrer von Antonio Salieri am Burgtheater in Wien.
- 1857 - Uraufführung der Operette Dragonette von Jacques Offenbach am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
- 1902 - Uraufführung des lyrischen Dramas Pelléas et Mélisande von Claude Debussy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1921 - Uraufführung der Oper Lodoletta von Pietro Mascagni am Teatro Costanzi in Rom.
- 1949 - Uraufführung der Oper Il Dottor Antonio von Franco Alfano am Teatro dell'Opera in Rom.
- 1969 - Uraufführung der Oper Maître Pathelin oder Die Hammelkomödie von Rainer Kunad an der Staatsoper in Dresden.
- 1973 - Erstaufführung des Spielfilmes "Die Legende von Paul und Paula" von Ulrich Plenzdorf und Heiner Carow in der DDR nachdem Erich Honecker ein Aufführungsverbot verhindert hatte.

Religion


- 311 - Das Toleranzedikt von Nikomedia von Kaiser Galerius beendet die diokletianische Christenverfolgung.

Katastrophen


- 1802 - Die Talsperre von Puentes in Spanien bricht und verursacht das größte Desaster der spanischen Wasserbau-Geschichte mit 608 Toten.
- 1908 - Untergang des Kleinen Kreuzers "Matsushima" nach einer Munitionsexplosion bei Makung (Pescadores Inseln). Von den 347 Mann Besatzung kommen 206 Mann ums Leben.
- 1991 - Ein tropischer Wirbelsturm trifft Bangladesch und fordert ca. 125.000 Menschenleben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1976 - Muhammad Ali verteidigt seinen Box-Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Jimmy Young im Capital Centre, Landover, USA, durch einen äußerst umstrittenen Sieg nach Punkten.
- 1993 - Tennisspielerin Monica Seles wird in Hamburg Opfer eines Attentates, das sie zu einer 27-mönatigen Pause zwingt.

Geboren


- 1310 - Kasimir III., der Große, König von Polen
- 1586 - Hl.Rosa von Lima
- 1651 - Jean Baptiste de La Salle, französischer Ordensstifter und Pädagoge
- 1662 - Maria II. Stuart, britische Königin
- 1767 - Jean Pierre Frédéric Ancillon, preußischer Staatsmann und Erzieher des späteren Königs Jean Pierre Frédéric Ancillon
- 1777 - Carl Friedrich Gauß, deutscher Mathematiker
- 1812 - Kaspar Hauser, deutsches Findelkind, um dessen Abstammung sich Gerüchte ranken
- 1833 - Hortense Schneider, französische Sopranistin
- 1835 - Franz Defregger, österreichischer Maler
- 1846 - Karl Piutti, deutscher Komponist
- 1853 - Alfred von Berger, österreichischer Schriftsteller
- 1857 - Eugen Bleuler, schweizerischer Psychiater
- 1863 - Max Skladanowsky, Wegbereiter der Filmkunst in Deutschland
- 1869 - Hans Poelzig, Maler, Architekt und entwarf Bühnenbilder
- 1870 - Franz Lehár, österreich-ungarischer Komponist
- 1877 - Alice B. Toklas, US-amerikanische Kochbuchautorin
- 1883 - Jaroslav Hašek, tschechischer Schriftsteller
- 1885 - Luigi Russolo, italienischer Maler
- 1888 - Hans Reingruber, Minister für Verkehr der DDR
- 1890 - Ludwig Adamovich sen., österreichischer Jurist
- 1893 - Joachim von Ribbentrop, Politiker in der Zeit des NS-Regimes und Außenminister
- 1894 - Herbert Vere Evatt, australischer Politiker
- 1896 - Hans List, erfolgreicher österreichischer Unternehmer
- 1899 - Lucie Mannheim, deutsch-britische Schauspielerin
- 1901 - Simon Kuznets, russisch-amerikanischer Ökonom
- 1902 - Theodore Schultz, US-amerikanischer Ökonom
- 1907 - Ludwig Rödl, deutscher Schachmeister
- 1909 - Juliana von Oranien-Nassau, Königin der Niederlande
- 1909 - René Deltgen, deutscher Schauspieler
- 1911 - Luise Rinser, deutsche Schriftstellerin
- 1911 - Peter Blachstein, deutscher SPD-Politiker und MdB
- 1912 - Julius Axelrod, amerikanischer Mediziner und Neurochemiker
- 1915 - Hermann Aumer, deutscher Politiker und MdB Hermann Aumer
- 1916 - Claude Elwood Shannon, US-amerikanischer Mathematiker
- 1920 - Duncan Hamilton, irischer Rennfahrer
- 1924 - Ilja Prachař, tschechischer Schauspieler
- 1927 - Johnny Horton, US-amerikanischer Musiker
- 1929 - Klausjürgen Wussow, deutscher Schauspieler
- 1930 - Bobby Marchan, US-amerikanischer Sänger
- 1930 - Félix Guattari, war französischer Psychiater
- 1933 - Willie Nelson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songschreiber
- 1934 - Jürgen Schneider, deutscher Bauunternehmer
- 1938 - Jürgen Schmidt, deutscher Schauspieler
- 1938 - Larry Niven, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 1940 - Darrell McCall, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1941 - Heinz Prüller, österreichischer Journalist und Sport-Kommentator
- 1941 - Johnny Farina, US-amerikanischer Musiker
- 1941 - Stavros Dimas, griechischer Politiker und EU-Kommissar
- 1943 - Bobby Vee, US-amerikanischer Sänger
- 1944 - Richard Shoff, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Rudi Assauer, deutscher Fußballspieler und Manager
- 1945 - Mike Deacon, britischer Musiker
- 1946 - Bill Plympton, US-amerikanischer Trickfilmzeichner
- 1946 - Karl XVI. Gustaf, König von Schweden
- 1946 - Ulla Hahn, deutsche Schriftstellerin
- 1947 - Karin von Welck, ist zur Zeit parteilose Kultursenatorin der Stadt Hamburg
- 1947 - Thomas Goppel, deutscher Politiker, ehem. Generalsekretär der CSU
- 1949 - Antonio Guterres, portugiesischer Politiker
- 1952 - Martin Gutzeit, Theologe, Gründer der Sozialdemokratischen Partei der DDR
- 1953 - Merrill Osmond, US-amerikanischer Sänger
- 1954 - Jane Campion, neuseeländische Regisseurin
- 1956 - Lars von Trier, dänischer Filmregisseur
- 1956 - Jorge Chaminé, portugiesischer Bariton
- 1961 - Thomas Schaaf, deutscher Fußballtrainer
- 1962 - Alexander Osang, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1964 - Barrington Levy, jamaikanischer Musiker
- 1966 - Roman Hagara, österreichischer Segler
- 1968 - Verona Pooth, (Verona Feldbusch), deutsche Schönheitskönigin und Entertainerin
- 1975 - David Moncoutié, französischer Radrennfahrer
- 1976 - Daniel Gloger, Countertenor
- 1982 - Kirsten Dunst, US-amerikanische Schauspielerin

Gestorben


- 65 - Marcus Annaeus Lucanus, römischer Dichter
- 535 - Amalasuntha, Königin der Ostgoten
- 1173 - Haimo von Landecop, Mönch und Heiliger
- 1224 - Bernhard II., Graf zu Lippe
- 1632 - Johann Tserclaes Graf von Tilly, Heerführer im Dreißigjährigen Krieg Johann Tserclaes Graf von Tilly
- 1632 - Sigismund III. Wasa, König von Polen und Schweden
- 1728 - Jakob Heinrich Graf von Flemming, brandenburgischer Heerführer und Staatsmann
- 1736 - Johann Albert Fabricius, deutscher klassischer Philologe
- 1755 - Jean-Baptiste Oudry, französischer Maler
- 1792 - John Montagu, 4. Earl of Sandwich, britischer Diplomat und Staatsmann
- 1794 - Johann Daniel Müller, Theologe
- 1841 - Peter Andreas Heiberg, dänischer Satiriker
- 1847 - Karl von Österreich, österreichischer Erzherzog und Feldherr
- 1860 - Franz Christian Naunyn, Jurist und Oberbürgermeister von Berlin
- 1864 - Georg Ludwig Friedrich Laves, deutscher Architekt, Stadtplaner und Bauingenieur
- 1865 - Robert FitzRoy, britischer Marineoffizier und Meteorologe
- 1875 - Johann Friedrich Graf von Waldeck, französischer Antiquar, Kartograf, Maler und Forschungsreisender
- 1881 - Pauline von Mallinckrodt, Gründerin der Schwestern der Christlichen Liebe Pauline von Mallinckrodt
- 1883 - Édouard Manet, französischer Maler
- 1885 - Jens Peter Jacobsen, dänischer Schriftsteller
- 1895 - Gustav Freytag, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1907 - Julius Langbehn, deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker
- 1926 - Bessie Coleman, US-amerikanische Pilotin
- 1929 - Friedrich Lienhard, deutscher Schriftsteller und Wortführer der Heimatkunstbewegung
- 1942 - Jakob van Hoddis, deutscher Dichter des Expressionismus
- 1943 - Leo Smit, niederländischer Komponist und Pianist
- 1943 - Otto Jespersen, dänischer Sprachwissenschaftler
- 1945 - Adolf Hitler, deutscher Reichskanzler, Diktator und Kriegsverbrecher
- 1945 - Aron Alexandrowitsch Solz, russischer Jurist und Revolutionär
- 1945 - Ede Donáth, ungarisch-jüdischer Komponist
- 1945 - Eva Braun, Lebensgefährtin von Adolf Hitler
- 1956 - Alben W. Barkley, US-amerikanischer Senator und US-Vizepräsident
- 1959 - Kau Nagai, japanischer Schriftsteller
- 1966 - Hans Meyer (Philosoph), deutscher Philosoph
- 1966 - Richard Fariña, US-amerikanischer Schriftsteller und Musiker
- 1973 - Hermann Eplée, deutscher Politiker
- 1978 - Umberto Nobile, Italienischer Luftschiffpionier
- 1979 - Hugo Scharnberg, deutscher Politiker
- 1981 - Peter Huchel, deutscher Lyriker und Redakteur
- 1983 - George Balanchine, russischer Choreograph, Gründer des American Ballet
- 1983 - Muddy Waters, US-amerikanischen Bluesmusiker
- 1988 - Johanna Haarer, NS-Erziehungsideologin
- 1989 - Sergio Leone, italienischer Filmregisseur
- 1994 - Roland Ratzenberger, Formel 1 Pilot
- 2001 - Andreas Kupfer, deutscher Fußballspieler
- 2004 - Boris Mironowitsch Pergamenschtschikow, russischer Cellist

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Pius V., Papst (katholisch, nicht geboten)
  - Hl. Quirinius von Rom, Märtyrer (katholisch)
  - Sel. Hildegard, Kaiserin, Stifterin (katholisch)
  - Hl. Hulda von Troyes (Hoildis), Nonne (katholisch)
  - Hl. Jakobus der Ältere, Apostel (orthodox)
- Finnland - Frühlingsfest.
- Vietnam - Tag der Vereinigung.
- Niederlande - Koninginnedag: Tag der Königin (Nationalfeiertag)
- Deutschland - Volksbrauch, Tanz in den Mai.
- Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wird auch als Walpurgisnacht bezeichnet.

Siehe auch


- 29. April - 1. Mai
- 30. März - 30. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0430 ja:4月30日 ko:4월 30일 simple:April 30 th:30 เมษายน

1070

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


-

Geboren


- Wolfhard von Augsburg - christlicher Einsiedler († 1127)

Gestorben


- ko:1070년

Johnny 13

:This article concerns the show itself; for specific information regarding the show's title character and namesake, see Danny Phantom (character) Danny Phantom is an animated television series created by Butch Hartman which debuted April of 2004 on Nickelodeon, produced by Billionfold Studios, and distributed outside the United States by the Canadian animation company Nelvana Enterprises, Inc. The titular character, Danny Phantom, is a teenager who is half-human and half-ghost, after a lab accident with his father's unpredictable "Fenton Portal," which acts as a portal between the human world and the supernatural world or "Ghost Zone." Danny has to try and stop all the ghosts who get through the Fenton portal as well as dealing with High School stress.

Main characters


- Daniel "Danny" Fenton/Danny Phantom
- His Family
  - Jasmine "Jazz" Fenton - Older sister
  - Jack & Madeline "Maddie" Fenton - Parents
- His Friends
  - Tucker "Tuck" Foley
  - Samantha "Sam" Manson For more characters and biographies, see List of Danny Phantom characters.

Episodes

All episodes are 22 minutes, the first non-Klasky Csupo Nicktoon (with the exception of Pelswick) to do this. :See also: List of Danny Phantom episodes

Season One

:1. Mystery Meat :2. One of A Kind :3. Parental Bonding :4. Attack of the Killer Garage Sale :5. Splitting Images :6. What You Want :7. Bitter Reunions :8. Prisoners of Love :9. My Brother's Keeper :10. Shades of Gray :11. Fanning the Flames :12. Teacher of the Year :13. "13" :14. Public Enemies :15. Fright Knight :16. Maternal Instinct :17. Lucky in Love :18. Life Lessons :19. The Million-Dollar Ghost :20. Control Freaks

Season Two

:21. Memory Blank
:22. Doctor's Disorders
:23. Pirate Radio
:24 & 25. TV Movie: Reign Storm
:26.
Identity Crisis
:27.
The Fenton Menace
:28 & 29.
TV Movie: The Ultimate Enemy
:30. The Fright Before Christmas
:31. Secret Weapons
:32. Flirting With Disaster
:33. Micro-Management
:34. Beauty Marked
:35. King Tuck
:36. Masters Of All Time
:37 & 38. TV Movie: School Spirit
:39.
Double Cross My Heart
:40.
Kindred Spirits

Season Three

The Demon Within

Next Episode(s)

Flirting With Disaster

Theme song

(He's a phantom, Danny Phantom!) Young Danny Fenton, he was just fourteen, When his parents built a very strange machine. It was designed to view a world unseen! (He's gonna catch 'em all, 'cause he's Danny Phantom!) When it didn't quite work, his folks, they just quit, Then Danny took a look inside of it. There was a great big flash, everything just changed. His molecules got all rearranged! (Phantom, Phantom!) When he first woke up, he realized, He had snow white hair and glowing green eyes. He could walk through walls, disappear and fly! He was much more unique than the other guys. It was then that he knew what he had to do: He had to stop all the ghosts that were coming through. He's here to fight for me and you! He's gonna catch 'em all, 'cause he's Danny Phantom! Gotta catch 'em all, 'cause he's Danny Phantom! Gonna catch 'em all, 'cause he's ... (Danny Phantom!) In Doctor's Disorders and all following episodes, the theme song video was changed by the addition of Danny's special "DP" logo, even though technically he didn't have it when he first gained his ghost powers. This is because of the episode Memory Blank; after Sam wished she never had met Danny (resulting in him losing his ghost powers), she added the "DP" when helping Danny regain his powers by entering his parents' ghost portal. [http://brag-19-136.rh.ncsu.edu/ScreenCap/DP/MB/2/132.JPG]
- Note: Before Mr.Hartman himself announced that the "Young" in the theme song was indeed "Young", many fans had heard it as "Yo", considering that the song is sung in a rap music style.

Trivia


- Butch Hartman (who also created
The Fairly OddParents), created the show. As a result, the style of animation, some of the minor characters, and the sound effects are very similar, differences like the plot and story are continuous. Unlike The Fairly OddParents, all the characters have five digits per hand instead of four. They also have necks. This is on account of the designs being done by veteran character designer Stephen Silver (with Butch adding some touches of his own).
- This show has more superhero references than any other Nicktoon. For one thing, Danny's costume is nearly identical to the version the Fantastic Four used for years after an adventure in the Negative Zone in the early 1980s. In both cases the black-and-white costumes were created by weird energies affecting their previous clothing, causing a "negative image" effect. Starting with the Season 2 opener, "Memory Blank," the "DP" logo was added to make Danny's costume more distinguished.
- There are references made in the show to the setting of the show being somewhere in or around the Chicago metropolitan area. The Box Ghost mentions Arlington Heights, Illinois, a suburb of Chicago. Other cities in the area that are mentioned are Kenosha, Madison, and Green Bay in Wisconsin. Another clue to the Chicago area is a Northwestern University test being taken during one episode. In the episode "Bitter Reunions", Jazz Fenton is heard saying "In Wisconsin?" and the characters spend three nights sleeping in an R.V. while traveling there.

External links


- [http://www.nick.com/all_nick/tv_supersites/display_show.jhtml?show_id=dan Official Site]
-
-
[http://www.bcdb.com/cartoons/Other_Studios/N/Nickelodeon/Nicktoons_Productions/Danny_Phantom/index.html Danny Phantom] at the Big Cartoon DataBase
- [http://hometown.aol.com/zcat6/DPOFPA.html Official Danny Phantom Online Forums Picture Archive]
- [http://www.tv.com/danny-phantom/show/8938/summary.html/ Danny Phantom] - synopsis of episodes of Danny Phantom at [http://www.tv.com/ TV.COM]
- [http://butchhartman.com/forumIII/ Butch Hartman Forums] Category:Nicktoons Category:Programs broadcast by YTV Category:2000s TV shows in the United States Category:Danny Phantom

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